OffPage-Optimierung (OffSite-Optimierung)
Die OffPage-Optimierung bezeichnet in der Suchmaschinenoptimierung den Teil der Optimierung, der nicht direkt mit dem Quellcode
der zu optimierenden Website in Zusammenhang steht. Bei der OffPage-Optimierung sorgt der Suchmaschinenoptimierer auf externen
Internetseiten für ausreichende Verlinkung, bei welcher u.a. auch auf den PageRank der Suchmaschine Google geachtet wird.
Varianten der OffPage-Optimierung
Man kann die OffPage-Optimierung in zwei Untergruppen unterteilen:
- Direkte OffPage-Optimierung
- Indirekte OffPage-Optimierung
Die direkte OffPage-Optimierung
Bei der direkten OffPage-Optimierung sucht der Suchmaschinenoptimierer für ausreichende Inbound-Links und achtet hierbei
auf die folgenden Eigenschaften des Linkpartner:
- Domanipopularität
- Linkpopularität
- IP der eingehenden Seite
- PageRank
- Seiteninhalte
- Webkataloge
- Artikelseiten
Der 'gute' Suchmaschinenoptimierer hat für die OffPage-Optimierung schon selber viele Seiten, in denen er eine geeignete
Verlinkung vornehmen kann, aber da auch die Domain und die IP eine gewichtige Rolle bei der OffPage-Optimierung spielt, sucht
der Suchmaschinenoptimierer natürlich nach geeigneten Linkpartnern.
Damit das erfolgreich sein kann, muss die zu optimierende Seite binnen kurzer Zeit selber einen PageRank erhalten, denn in
Zeiten von Google spielt dieser Faktor immer noch bewusst oder unbewusst eine entscheidene Rolle. Wenn die zu optimierende Seite
nur über einen PageRank 0 verfügt, darf Sie zu Beginn der OffPage-Optimierung natürlich nicht mit einem PR7 Backlink rechnen.
Das Bedeutet, das der Suchmaschinenoptimierer der Seite eine kleine Starthilfe geben wird, damit Sie schon beim nächsten
Google PageRank Update einen eigenen PageRank hat.
Hierzu werden ebenfalls bei Bedarf Links eingekauft, die über einen entsprechend hohen PageRank verfügen. Wenn ein Projekt
Zeit zum wachsen hat, so sollte die gesunde OnPage-Optimierung nicht über die Stange gebrochen werden.
Webkataloge, die von Editoren verwaltet werden, sind ebenfalls ein guter Ansatz. Viele Webkatalog geben schon von sich einen
PageRank weiter, das ist immer ein guter Anfang. Ganz wichtig bei der OffPage-Optimierung ist, das Mass gehalten wird. Das gilt
ganz besonders für neue Websites. Zuviele eingehende Links auf einmal, und die zu optimierenden Website wird trotz guter
Prognosen nicht gefunden. Die Suchmaschinen sprechen hier von unnatürlichem Linkwachstum und stellen die Seite in den SERPs zurück.
Weniger ist mehr, dieser Satz macht gerade in der OffPage-Optimierung wirklich Sinn. Wenn der Suchmaschinenoptimierer
für 30 bis 50 eingehende Links sorgt, ist dieses vollkommen ausreichend. Allerdings müssen diese Inbound-Links dann auch
passen und nicht auf irgendwelchen Linkfarmen, Gästebucher oder Blogkommentaren untergebracht werden.
Die indirekte OffPage-Optimierung
Die indirekte OffPage-Opimierung beschreibt eigentlich einen Nebeneffekt einer guten Internetseite. Freiwillige Backlinks, nach
denen der Suchmaschinenoptimierer nicht gefragt oder gebeten hat.
Wenn der Seiteninhalt so wertvoll für einen dritten Webmaster ist, das dieser der Meinung ist, selber einen
Kommentar zu schreiben, dann bekommen Sie in der Regel noch einen eingehenden Backlink
gratis dazu. Diese kostenfreien Referenzen sind in der OffPage-Optimierung natürlich Gold wert.
Freiwillige Referenzen sind in der OffPage-Optimierung vom Suchmaschinenoptimierer nicht direkt steuerbar,
allerdings bewertet dieser Effekt den Seitenwert viel deutlicher, als die manuelle Arbeiten der Suchmaschinenoptimierer.
Deswegen sind wertvolle und oder informative Inhalte immer ein guter Kandidat für automatisierte OffPage-Optimierung.